Ankündigung der Liederkranz-Matinee in der Kornwestheimer Zeitung

Ankündigung der Liederkranz-Matinee in der Kornwestheimer Zeitung am 29.09.2020

Einladung zur Liederkranz-Matinee im Stadtgarten am Sonntag, 4. Oktober

Der Liederkranz Kornwestheim lädt zu einer Matinee in die Konzertmuschel im Stadtgarten ein.

Chorleiter Enrico Trummer hat ein interessantes Konzertprogramm zusammengestellt. Klassische Männerchöre aus dem Repertoire wie „Das Morgenrot“ oder „La Montanara“, aber auch Neu-Einstudierungen wie „Leise erklingen Glocken der Liebe“ (nach Mozart) und „Ihr von Morgen“ (nach Udo Jürgens) bis hin zur „heimlichen“ württembergischen Nationalhymne „Der reichste Fürst“ oder „Irische Segenswünsche“ nach Sätzen von Enrico Trummer warten auf die Zuhörer.

Das Konzert beginnt um 11.00 Uhr, der Zugang zum Zuhörerbereich ist ab 10.30 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.

Allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten, beim Kommen und Gehen sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden und es werden die Kontaktdaten der Besucher an den Eingängen zum Stadtgarten in einer Liste erfasst.

Vorab-Anmeldungen sind auch möglich beim 1. Vorstand Reinhard Wagner unter Telefon 07154/26131 oder 0172 7857222, gerne auch über WhatsApp, oder per E-Mail: reinhard-wagner@web.de

Der Liederkranz freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Interessierte Sänger sind beim Liederkranz jederzeit herzlich willkommen. Ein idealer Einstieg in die Probenarbeit ist nach dem Konzert ab dem 8. Oktober gegeben.

Probenarbeit in der Corona-Zeit – Vom Lockdown zum Konzert

Corona macht uns das Leben nicht gerade einfach. Das gilt auch für unser Vereinsleben. Es kam im März weitestgehend zum Erliegen. Die Singstunden in der Schillerschule waren nicht mehr möglich und unser für den 9. Mai geplantes Jahreskonzert konnte leider nicht stattfinden. Der Vereinsausflug wie auch die großen Feste (Kornwestheimer Tage sowie Musik- und Gartenfest) mussten auf Grund der damals gültigen Corona-Regeln abgesagt werden.

Das Beste aus der Situation zu machen erschien uns zunächst alles andere als einfach. Kreativität war gefragt. Und tatsächlich sind in der herausfordernden Situation gute Ideen entstanden. Zum Beispiel unser Home-Singing-Projekt. Hier profitierten wir von Enrico Trummers Probenkonzept, das unseren Singstunden schon vor Corona neuen Schwung verliehen hatte. Zu Beginn der Corona-Krise hatten wir bereits das individuelle Üben mit Probefiles verinnerlicht. Es war dann ein spannendes Experiment, einen für uns gänzlich unbekannten Chor komplett ohne gemeinsames Proben (eigentlich ausschließlich im virtuellen Probenraum) einzustudieren. Vom Ergebnis waren wir dann alle sehr angetan. Und es war naheliegend, in der Home-Singing-Phase die Grundlage für weitere neue Chöre zu legen.

Den Kontakt zueinander hielten wir in wöchentlichen Web-Meetings. Die Vereinsführung blieb mit den Sängern im Kontakt und es entstand ein Forum, in dem wir die Geschicke des Vereins besprachen und gemeinsam gestalteten.

Die Lockerungen in den Monaten Mai und Juni machten es uns möglich, zunächst in kleinen Gruppen auf der Festwiese am Ossweiler Weg zu singen. „Singen im Grünen“ war geboren und entwickelte sich mit den folgenden weiteren Lockerungen vom „Zusammen sein und gemeinsamen Singen“ schnell zur echten Probenarbeit. Die im Home-Singing erarbeitete Basis wurde erweitert und weiterentwickelt. Natürlich blieb der Spaß dabei nicht auf der Strecke. An die besondere Atmosphäre auf der Festwiese an den warmen Sommerabenden werden sich die teilnehmenden Sänger noch lange erinnern.

Seit Anfang September arbeiten wir am Feinschliff unseres Programms. Wir proben jetzt – wie die anderen Kornwestheimer Chöre auch – im Foyer des Rathauses, das die Stadt Kornwestheim dankenswerter Weise hierfür zur Verfügung stellt.

Wir blicken jetzt im Spätsommer auf die letzten Monate mit vielen Herausforderungen zurück und freuen uns an den Früchten unserer Arbeit, denn es ist uns auch unter den schwierigen Bedingungen gelungen ein Konzertprogramm auf die Beine zu stellen, das wir am Erntedank-Sonntag in einer Matinée zur Aufführung bringen wollen. Unter dem Motto „Morgen – Liebe- Heimat“ werden neben Klassikern unseres Männerchor-Repertoires auch die im Sommer neu einstudierten Chöre zu hören sein.

 

 

Geselligkeit – auch in schwieriger Zeit

Die Sänger und die Liederkranzfrauen trafen sich zum „kleinen“ Scheunenfest, aber nicht in der Festscheune, sondern auf der Festwiese im Freien, ab 15.00 Uhr bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Es war seit langer Zeit ein erstes Treffen mit den Frauen, und es gab vieles zu erzählen. Bei herrlich warmem Spätsommerwetter ließ es sich bei Kerzenschein bis in die späten Abendstunden gemütlich im Freien sitzen.

 

Singstunde im Rathaus-Foyer

Seit Anfang September findet die wöchentliche Chorprobe des Liederkranzes im Foyer des Rathauses statt. In der hohen, großräumigen Halle können Abstandsregeln leicht eingehalten werden. Eine Gefärdung der Sänger (auch vor dem Hintergrund insgesamt niedriger Infektionszahlen in Baden-Württemberg) kann weitgehend ausgeschlossen werden.

Wir treffen uns jeweils am Donnerstag 19:20 Uhr an der Südtür des Rathausturmes zum gemeinsamen Einlass.

Die Probe beginnt dann um 19:30 Uhr.

Alle Interessierten sind (auch zum Schnuppern) herzlich eingeladen und wenden sich bitte bei Fragen an unseren 1. Vorsitzenden Reinhard Wagner oder unseren Chorleiter Enrico Trummer.

Singen im Grünen

Als herrliche Kulisse für das Musik- und Gartenfest ist die Liederkranz-Festwiese ja weithin bekannt. Der Veranstaltungsort mit den schattenspendenden, alten Bäumen und der schönen Umgebung macht das Musik- und Gartenfest erst zu dem was es ist: Eines der schönsten Feste im weiten Umkreis.

Dass uns die Festwiese jetzt auch noch in ganz anderer Hinsicht gute Dienste erweist, hätte bis vor kurzem wohl kaum jemand für möglich gehalten: Nämlich als Ersatz für den Musiksaal der Schillerschule, in dem wir unter normalen Bedingungen unsere Chorprobe abhalten.

Abstandsregeln sind problemlos einzuhalten.

Abstandsregeln sind problemlos einzuhalten.

Da das Singen in geschlossen Räumen auf Grund der Corona-Lage weiterhin nicht möglich ist, war es für uns allemal einen Versuch wert, die Singstunde in kleinerer Runde (aktuell sind zwanzig Sänger im Freien erlaubt) auf der Festwiese auszurichten. Die Abstandsregeln sind problemlos einzuhalten und die Akustik – mit der nahen Scheune als Schallreflektor von hinten – übertraf die Erwartungen.

Singen im Grünen

Singen im Grünen: „Die Luft ist blau und grün das Feld …“ heißt es in der bekannten Volksweise „Wohlauf in Gottes schöne Welt“, die an dem Abend auch auf  dem Probenplan stand.

Die Freude am (jetzt wieder gemeinsamen) Singen war den Teilnehmern nach der langen Zeit ohne Proben dann von den Gesichtern abzulesen. Alle waren mit großer Begeisterung bei der Sache und man war sich schnell einig, dass die Singstunden in nächster Zeit bei günstiger Witterung regelmäßig auf der Festwiese stattfinden sollen: Ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Normalität im Vereinsleben.