Mit Musik durch zwei Jahrhunderte – unser Jahreskonzert 2026
Was für ein Abend! Am 9. Mai 2026 entführte der Liederkranz Kornwestheim sein Publikum im nahezu ausverkauften Theatersaal des K in Kornwestheim auf eine faszinierende musikalische Zeitreise – von Franz Schubert bis ABBA, von der Romantik bis zum modernen Pop.
Eine Reise durch 200 Jahre Musikgeschichte
Unter der Leitung unseres Dirigenten Enrico Trummer präsentierte der Liederkranz gemeinsam mit dem Akkordeon-Orchester Kornwestheim, dem Schulchor der Schillerschule sowie Tenor-Solist Jörg Aldag und Michaela Hertmann-Trummer am Klavier einen Konzertabend voller Vielfalt, Tradition und purer Spielfreude.
Eröffnet wurde der Abend mit der Württemberg-Hymne „Der reichste Fürst“ – eigens von E. Trummer für den Männerchor arrangiert. Anschließend tauchten wir ein in die Welt der Romantik: Franz Schuberts „Die Nacht“, Silchers „Frisch gesungen“ und Kreutzers „Schon die Abendglocken klangen“ erklangen mit großer Ausdruckskraft und harmonischer Geschlossenheit. Brahms’ „Ungarischer Tanz Nr. 6“ brachte bereits im ersten Teil Schwung und Dynamik in den Saal.
Strauss, Walzer und begeistertes Mitklatschen
Das Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Richard Bintz begeisterte mit Brahms’ „Ungarischem Tanz Nr. 5“, Dvoráks „Slawischem Tanz Nr. 10“ und dem mitreißenden „Frühlingstimmen Walzer“ von Johann Strauss. Der gemeinsame Auftritt von Chor und Akkordeon-Orchester mit „An der schönen blauen Donau“ – mit einem wunderbar umgesetzten Tenor-Solo von Andreas Kurzer und Jörg Tittel – war ein erster großer Höhepunkt des Abends.
Mit dem „Radetzky-Marsch“ als Finale des ersten Teils animierte Dirigent Trummer das begeisterte Publikum zu rhythmischen Klatscheinlagen – und die Freude im Saal war mit Händen zu greifen!
Die Kleinen erobern die Bühne
Nach der Pause gehörte die Bühne den jüngsten Künstlern des Abends: Der Schulchor der Schillerschule unter Lehrerin Yana Shevlyuga brachte mit „Singen macht Spaß“, „Der Löwe schläft heut Nacht“ und „Wenn der Elefant in die Disco geht“ frischen Wind und jede Menge gute Laune in den Theatersaal. Die kreativen Choreografien und die lebendige Bühnenpräsenz der Kinder sorgten für herzlichen Applaus und strahlende Gesichter im Publikum.
Von den Goldenen Zwanzigern bis zum Popklassiker
Der zweite Programmteil entführte die Gäste zunächst in die goldenen Zwanzigerjahre: Das „Berliner Luft“-Potpourri von Paul Lincke und der „Sportpalast-Walzer“ von Friedrich Translateur wurden zu unvergesslichen Momenten – beim zweiten Walzerteil pfiff das Publikum begeistert mit und verwandelte den Konzertsaal in einen großen musikalischen Gemeinschaftsmoment.
Tenor Jörg Aldag brachte anschließend mit „Torna a Surriento“, „Marechiare“ und dem unvergesslichen „O sole mio“ mediterranes Flair in den Theatersaal. Das Akkordeon-Orchester setzte mit John Miles’ „Music“ einen modernen Akzent, bevor der Liederkranz im letzten Konzertteil endgültig in der Gegenwart ankam: „Heute hier, morgen dort“, „Uber den Wolken“ und Herbert Grönemeyers „Männer“ zeigten die Vielseitigkeit unseres Chores auch im populären Repertoire – einmal mehr souverän begleitet von Michaela Hartmann-Trummer am Klavier.
Den schwungvollen Abschluss bildete schließlich ABBAs „Mamma Mia“ – von E. Trummer speziell für den Männerchor arrangiert und gemeinsam mit dem Akkordeon-Orchester präsentiert. Damit schloss sich der musikalische Kreis der „Zeitreise – von ABBA bis Schubert“ auf das Schönste.
Ein Abend, der begeistert hat
Das Publikum dankte dem gesamten Ensemble mit langanhaltendem Applaus und nochmaligem kräftigem Mitklatschen bei der „Radetzky-Marsch“-Zugabe. Unser erster Vorstand Reinhard Wagner brachte in seiner Abschlussrede auf den Punkt, was den Abend ausgemacht hat: „sehr gepflegter harmonischer Chorgesang“ – in Gesellschaft wunderbarer Partner auf der Bühne.
Wir freuen uns riesig über diesen schönen gemeinsamen Abend und danken unserem treuen Publikum, allen Mitwirkenden und unseren Kooperationspartnern herzlich! Wer dabei war, weiß: Beim Liederkranz Kornwestheim ist Musik mehr als Klänge – sie ist Gemeinschaft.

